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Pressemitteilung: OB Bolay blickt auf die nächsten acht Jahre voraus

Nach Ablauf der Bewerbungsfrist für die OB-Wahl in Ostfildern am 07. Februar hat OB Bolay seine Ziele und Gedanken für die nächsten acht Jahre der Öffentlichkeit vorgestellt: „Jetzt beginnt die Phase, in der sich die Menschen Gedanken über ihre Wahlentscheidung machen. Gerade dann haben sie ein Recht auf konkrete Aussagen.“

So stehen in den nächsten Jahren im Bereich von Bildung und Betreuung wichtige Entscheidungen an. Es geht für Bolay um eine dauerhafte Lösung für die Gemeinschaftsschule: „Der Gesprächsfaden zu Eltern und Schule ist gut geknüpft. Daran werden sich nun die konkreten Planungen anschließen.“ Genauso müsse für die Pfingstweideschule in Kemnat eine Perspektive erarbeitet werden. Bei den kleineren Kindern will der OB weitere dauerhafte Angebote ein Scharnhausen und Nellingen etablieren. Bolay: „Und natürlich ist es wichtig, den Waldorf-Kindergarten in Ostfildern zu sichern.“

Für die Entwicklung der Stadt sieht Bolay den neuen Flächennutzungsplan als das zentrale Element. Hier werde sich entscheiden, welchen Weg Ostfildern für die nächsten Jahre, ja Jahrzehnte einschlage: „Daher ist es mir so wichtig, dies in einem breiten Dialog mit der Bürgerschaft zu erarbeiten.“ Nachdem es Stimmen gebe, die eine Entwicklung der Stadt in der Fläche kritisch sehen, besteht für den OB eine Alternative darin, dann an passenden Stellen mehr in die Höhe zu bauen. Das verändere ohne Zweifel das Bild der Ortsteile. Aber spare an anderer Stelle eben auch wertvolle Ressourcen.

Weitere Wohnungen sind ein zentrales Anliegen vieler, vor allem auch jüngerer Menschen: „Wer hier arbeitet, will oft auch gerne in Ostfildern leben.“ Das nutze an anderer Stelle dem Umweltschutz, weil Wegstrecken entfallen. Daher will Bolay mit dem Gemeinderat einen festen Prozentsatz an geförderten Mietwohnungen festlegen. Örtliche Partner, wie Bauunternehmen oder die Baugenossenschaften könnten dabei wichtige Hilfe leisten.

Die Corona-Pandemie habe gezeigt, wie wichtig eine gute digitale Infrastruktur in der Stadt sei. Hier sei Ostfildern schon gut unterwegs. Aber noch gebe es „weiße Flecken“. Bolay sieht es daher als wichtige Aufgabe der allernächsten Zukunft, die Glasfasertechnik an den Schulen, aber auch flächendeckend in den Wohngebieten zu haben.

Die Datenautobahn wird nach Bolays Überzeugung auch bei der Bewältigung der Mobilitätsfragen eine große Rolle spielen. Es gehe zum einen um eine Vernetzung von

Mobilität und Digitalisierung: „Daneben kann am Kreuzbrunnen ein echter Knotenpunkt entstehen. Vom Fahrradparkhaus über P+R bis zur Stadtbahn und weiteres sind alle Möglichkeiten gegeben.“

Bolay verwies auch auf die Bedeutung der drei „V“: Vermeiden, verlagern und verbessern. Vermeiden gelte vor allem für kurze Fahrten innerhalb des Stadtteils mit dem PKW. Diese seien oft sehr einfach auf Fahrrad oder Fußwege zu verlagern. Und verbessern beziehe sich auf vorhandene Wege, aber auch Ladestationen oder Radabstellplätze.

Solche Fragen könne aber die Verwaltung nie allein lösen: „Hier wie auch bei allen anderen Punkten, ist eine enge Abstimmung mit dem Gemeinderat, aber auch der Bürgerschaft direkt erforderlich.“ Daher will der OB einen Katalog erarbeiten, wie mit der Bürgerbeteiligung umgegangen werde. Zum einen in formalen Fragen. Aber auch in vielen anderen Bereichen. Ostfildern, so Bolay, lebe davon, dass sich Menschen in die Gesellschaft einbringen. Das habe eine lange und gute Tradition: „Diesen Schwung will ich mitnehmen und durch weitere Ideen, wie z.B. eine Beteiligungs-App fortführen.“

Diese Beteiligung sei unabhängig vom Lebensalter: „Ob Jugendliche oder Senioren, wir alle bilden Ostfildern.“ Daher sei es Bolay wichtig, die Generationen zusammenzuführen. Dies geschehe durch die Entwicklung der verschiedenen Quartiere. In Nellingen sei hierbei der Anfang gemacht worden. Dies gelte es aber später auf ganz Ostfildern auszuweiten.

Am Beispiel von Corona und Klima seien diese Generationen-Zusammenhänge besonders deutlich geworden: „Die Jüngeren mussten sich einschränken, um ältere Menschen nicht zu gefährden. Und die Älteren müssen ihren Lebensstil überdenken, um den nachfolgenden Generationen einen lebenswerten Planeten zu hinterlassen.“ Deswegen werde der Klimaschutz auf allen Ebenen vorangebracht. Dabei nehme die Stadt eine Vorbildfunktion ein. Es komme aber darauf an, dass sich Jeder der individuellen Verantwortung bewusst sei.

Ostfildern habe ein reges Kulturleben vorzuweisen. Ob private Initiativen oder städtische Einrichtungen – alle leisten einen Beitrag dazu. Gerade in der Pandemie hätten viele Menschen entdeckt, wie wichtig Begegnung und Kultur für ihren Alltag sei. Bolay: „Diesen Schatz unserer Stadtgesellschaft will ich unbedingt erhalten und stärken.“

Knapp vier Wochen vor dem Wahltermin erneuerte Bolay seinen Appell, das Wahlrecht zu nutzen: „Durch die Möglichkeit der Briefwahl kann wirklich jede und jeder an dieser Abstimmung teilnehmen. Sie ist sehr wichtig für die Zukunft unserer Stadt.“ Denn es mache, so Bolay abschließend, einen Unterschied, wer auf welchen politischen Positionen Verantwortung trage.

Christof Bolay
Panoramastr. 51/1
73760 Ostfildern
christof.bolay@web.de

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